Was haben Dänemark, Polen und Südkorea mit Ihrem Fertighaus gemeinsam?
Mehr, als Sie vielleicht denken. Wenn Sie im Musterhauspark Himmelkron ein DAN-WOOD-Haus betreten, sehen Sie zunächst ein modernes Fertighaus. Dahinter steckt eine ziemlich ungewöhnliche Unternehmensgeschichte — und die erklärt einiges darüber, wie Ihr Haus entsteht und wer dahintersteht.
Dänemark: Hier liegen die Wurzeln des Namens
Der Name stammt aus Dänemark: Er geht auf die dänische Firma DANWOOD House zurück. Mitte der 1990er-Jahre übernahm ein Bauunternehmen aus dem nordostpolnischen Bielsk Podlaski deren Technologie für Holzfertighäuser; 2002 kaufte es auch die Marke DAN-WOOD House samt Vertriebsstruktur. Das Know-how für den Holzfertigbau kam also ursprünglich aus Dänemark.
Polen: Hier wird Ihr Haus vorgefertigt
Gefertigt wird bis heute in Bielsk Podlaski. Im Werk entstehen Wand-, Decken- und Dachelemente in der Halle — präzise und witterungsgeschützt, bevor sie per Tieflader zur Baustelle kommen. Laut Hersteller ist die Produktion auf bis zu 2.500 Häuser pro Jahr ausgelegt. Auf Ihrem Grundstück wird das Haus dann in der Regel in 1–2 Tagen per Kran aufgestellt. Wie es danach weitergeht, lesen Sie im Bauablauf-Ratgeber.
Südkorea: der Konzern im Hintergrund
Seit 2020 gehört DAN-WOOD zur GS Engineering & Construction Corp. (GS E&C), einem international tätigen Bau- und Immobilienkonzern aus Südkorea. Warum ich das erwähne? Beim Hausbau binden Sie sich für viele Jahre an einen Hersteller — für Garantie, Kundendienst und Ersatzteile. Ich rate deshalb jeder Baufamilie, sich den Hersteller hinter dem Haus genau anzusehen: Wem gehört er, wie lange ist er schon am Markt, wie viele Häuser hat er gebaut? Bei DAN-WOOD lassen sich diese Fragen offen beantworten.
Seit 1996 in Deutschland, 18.000+ Häuser in Europa
1996 entstand das erste DAN-WOOD-Fertighaus in Deutschland. Seitdem sind in Europa 18.000+ DAN-WOOD-Häuser entstanden. Heute ist der Hersteller unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Italien und Polen aktiv; in Deutschland entstehen laut Hersteller jedes Jahr rund 900 DAN-WOOD-Häuser.
| Jahr | Meilenstein |
|---|---|
| 1972 | Gründung eines landwirtschaftlichen Bauunternehmens in Bielsk Podlaski (Polen) |
| 1995 | Übernahme dänischer Technologie für Holzfertighäuser, erste Kontakte zur dänischen Firma DANWOOD House |
| 1996 | Erstes DAN-WOOD-Fertighaus in Deutschland |
| 2002 | Übernahme der Marke DAN-WOOD House samt Vertriebsstruktur |
| 2020 | GS Engineering & Construction (Südkorea) wird Eigentümer |
| Heute | 18.000+ gebaute Häuser in Europa, Werk für bis zu 2.500 Häuser pro Jahr |
Zertifikate, Mitgliedschaften und Auszeichnungen
DAN-WOOD ist als Unternehmen nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 45001 (Arbeitsschutz) zertifiziert. Dazu kommen das RAL-Gütezeichen Holzhausbau, die Mitgliedschaft in der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) und seit 2018 die Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Ausgezeichnet wurde unter anderem das Modell Vision 207: Silber beim „Haus des Jahres 2025“ (Family Home, Kategorie Luxus). Was die einzelnen Nachweise bedeuten, wer sie vergibt und was sie nicht aussagen, lesen Sie im Ratgeber zu Siegeln, Zertifikaten und Mitgliedschaften.
Und was heißt das für Sie in Nordbayern?
Die ganze Geschichte endet für Sie ganz regional: im DANWOOD Village in Himmelkron. Dort stehen vier DAN-WOOD-Musterhäuser — drei davon können Sie schon besichtigen, der Park 186W S-Linie ist noch im Ausbau. Ihren Bauvertrag schließen Sie direkt mit dem Hersteller, mit der Danwood S.A. Niederlassung Deutschland in Berlin; darin sind auch Festpreis und Garantien geregelt. Ich vermittle als selbstständiger Vertriebspartner und bin Ihr fester Ansprechpartner vor Ort, von der ersten Grundstücksfrage bis zum Einzug.
Kurz beantwortet
Wird ein Haus aus polnischer Fertigung nach deutschen Vorgaben gebaut?
Ja. Jedes Haus, das in Deutschland errichtet wird, muss die deutschen Bauvorschriften und das Gebäudeenergiegesetz erfüllen, egal wo die Wände gefertigt werden. DAN-WOOD baut serienmäßig als Effizienzhaus 40. Als Inhaber des RAL-Gütezeichens Holzhausbau lässt der Hersteller sein Werk regelmäßig von außen kontrollieren, die Baustellen stichprobenartig. Was Ihr Haus im Einzelnen mitbringt, steht in Ihrer Bau- und Leistungsbeschreibung.
Wem gehört DAN-WOOD?
Seit 2020 gehört DAN-WOOD zur GS Engineering & Construction Corp. (GS E&C), einem international tätigen Bau- und Immobilienkonzern aus Südkorea.
Warum heißt die Firma DAN-WOOD?
Der Name stammt von der dänischen Firma DANWOOD House. Deren Technologie für Holzfertighäuser übernahm das polnische Unternehmen Mitte der 1990er-Jahre, 2002 folgte auch die Marke samt Vertriebsstruktur.
DANWOOD, DAN-WOOD, Danwood S.A.: Ist das dasselbe Unternehmen?
Ja, gemeint ist immer derselbe Hersteller aus Bielsk Podlaski. „DAN-WOOD House“ ist die Marke, die das Unternehmen 2002 übernommen hat; die Gesellschaft selbst heißt seit 2014 Danwood S.A. Auf dieser Website stehen DANWOOD und DAN-WOOD gleichbedeutend für den Hersteller.
Unternehmensdaten laut Hersteller (danwood.de), Stand September 2026.
Lieber anschauen als nur lesen? Besichtigen Sie die Musterhäuser in Himmelkron — ich beantworte Ihre Fragen direkt vor Ort.
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